10 interessante Fakten über den Giant’s Causeway in Bushmills

Entdecken Sie den Zauber des berühmtesten Naturwunders Nordirlands. Dieses UNESCO-Weltkulturerbe bietet einen atemberaubenden Anblick mit 40.000 sechseckigen Basaltsäulen und verbindet faszinierende geologische Geschichte mit den legendären Erzählungen über den Riesen Finn McCool.

Kurzer Überblick

MerkmaleDetails

Gesamtzahl der Spalten

ca. 40,000

Der älteste Stein

~60 Millionen Jahre

Status

UNESCO-Welterbestätte

Höchster Punkt

ca. 12 Meter

10 interessante Fakten über den Giant’s Causeway

Eine feurige Geburt aus dem Erdkern

Diese einzigartige Landschaft entstand vor etwa 60 Millionen Jahren während des Paläogens. Durch intensive vulkanische Aktivität drang geschmolzener Basalt in die Kreideablagerungen ein und bildete ein ausgedehntes Lavaplateau. Als die dicke Lavaschicht rasch abkühlte, zog sie sich zusammen und zerbrach in die symmetrischen, sechseckigen Säulen, die wir heute sehen.

Die epische Fehde der beiden Giganten

Der irischen Volkssage zufolge wurde der Damm vom Riesen Finn McCool erbaut. Der Legende nach soll er den Weg nach Schottland angelegt haben, um seinen Rivalen Benandonner herauszufordern. Als ihm klar wurde, dass der schottische Riese viel größer war als erwartet, floh Finn zurück nach Irland, und der Weg wurde später während ihrer epischen Auseinandersetzung zerstört.

Fundsachen: Stiefel in Größe 93,5

Bei der Erkundung des Geländes können Besucher eine große Felsformation entdecken, die auffallend an einen Stiefel erinnert. Dieser in Port Noffer versteckte „Riesenstiefel“ soll Finn McCool auf seiner Flucht aus Benandonner verloren haben. Interessanterweise wird die Größe des Stiefels nach menschlichen Maßstäben auf beachtliche 93,5 geschätzt.

In Stein gemeißelte Geometrie-Lektionen

Obwohl die Säulen aussehen, als seien sie von Hand behauen worden, sind sie vollkommen natürlich. Während die meisten der 40.000 Säulen sechseckig (sechsseitig) sind, weisen einige tatsächlich vier, fünf, sieben oder sogar acht Seiten auf. Diese Gleichmäßigkeit ist auf die Abkühlungsgeschwindigkeit der Lava zurückzuführen, wodurch ein Muster entstand, das als „säulenförmige Verwerfung“ bekannt ist.

Ein Schatz der Menschheit von Weltklasse

Im Jahr 1986 wurde der Giant’s Causeway zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt – als erste Stätte dieser Art in Nordirland. Es wurde für seine „einzigartigen Naturphänomene“ und seine Bedeutung für die Entwicklung der Geowissenschaften gewürdigt. Bis heute zählt sie zu den am meisten erforschten und meistbesuchten geologischen Stätten der Welt.

Nehmen Sie auf dem Wunschstuhl Platz

Im Bereich des „Middle Causeway“ befindet sich eine natürliche, thronartige Anordnung von Steinen, die als „Wishing Chair“ bekannt ist. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich so viele Besucher darauf gesetzt, dass die Basaltfläche unglaublich glatt und glänzend geworden ist. Der Volksglaube besagt, dass jedem, der darin Platz nimmt, ein Wunsch erfüllt wird.

Ein heimlicher Zufluchtsort für seltene Arten

An diesem Ort geht es nicht nur um Felsen; es handelt sich um ein nationales Naturschutzgebiet, in dem seltene Pflanzen- und Tierarten beheimatet sind. Sie können die Schmalmund-Wendelschnecke entdecken, eine seltene Art, die unter europäischem Recht geschützt ist. Vogelbeobachter können hier auch Wanderfalken, Tordalken und Eissturmvögel beobachten, die an den steilen, schroffen Klippen über dem Atlantik nisten.

Musik für Giganten: Die große Orgel

Eine der auffälligsten Formationen an diesem Ort ist die „Riesenorgel“. Diese Säulen sind etwa 12 Meter hoch und sehen genau wie die Pfeifen eines riesigen Musikinstruments aus. Es ist Teil der Felswand und ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich die Basaltschichten im Laufe der Zeit übereinandergeschichtet haben.

Der Geist der spanischen Armada

Im Jahr 1588 sank ein Schiff der spanischen Armada namens La Girona direkt vor der Küste in der Nähe des Giant’s Causeway am Lacada Point. Es befand sich eine riesige Menge an Gold und Schmuck darin. In den 1960er Jahren bargen Taucher an dieser Stelle einen legendären Schatz, der heute im Ulster Museum ausgestellt ist.

Die unsichtbare Brücke nach Schottland

Die geologische Formation endet eigentlich nicht an der irischen Küste. Die gleichen Basaltsäulen finden sich auf der anderen Seite des Meeres in der Fingal’s Cave auf der schottischen Insel Staffa. Diese gemeinsame geologische Entstehungsgeschichte dürfte den Mythos von der Brücke über das Meer inspiriert haben, da beide Orte Teil desselben uralten Lavastroms sind.

Häufig gestellte Fragen zu den Fakten über den Giant’s Causeway

Die Legenden sind zwar unterhaltsam, doch die wissenschaftliche Realität ist ebenso faszinierend. Vor etwa 50 bis 60 Millionen Jahren, während des Paläogens, drückte intensive vulkanische Aktivität geschmolzenen Basalt durch Kreideablagerungen und bildete so ein großes Lavaplateau. Als die Lava schnell abkühlte, zog sie sich zusammen. Ähnlich wie bei austrocknenden Schlammrissen führte die Schrumpfung dazu, dass das Gestein in die charakteristischen sechseckigen Säulen zerbrach, die wir heute sehen.